Geschichte der Bibel

Wer schrieb die Bibel?
Etwa 40 Männer ganz verschiedener Herkunft und Berufe verfassten Teile, ein ganzes oder mehrere Bücher der Heiligen Schrift. Die Bücher des Alten Testaments enstanden in der Zeit von 1500 v.Chr. bis 400 v.Chr. Seine Verfasser haben sich größtenteils nicht gekannt. Sie lebten an Orten, die teilsweise mehr als 1000 Km voneinander entfernt waren. Einige waren in Weltstädten zu Hause, andere in trockenen Steinwüsten und wieder andere lebten in dem Land, "wo Milch und Honig fließt" - in Israel. Es waren Politiker, Könige und Statthalter, aber auch Hirten, Heerführer, Musikmeister und Fischer. Auch die Verfasser des Neuen Testaments schrieben größtenteils unabhängig voneinander, obwohl sie sich meist kannten.
Aber letztendlich war es Gott selber, der diesen Menschen in seinem Geist nahe war und ihnen einhauchte oder inspirierte, was sie schreiben sollten. Deshalb kann man in der ganzen Bibel vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes eine wunderbare Einheit feststellen.
Diese erstaunliche Einheit des Wortes Gottes ermöglicht es auch, eine Schriftstelle mit einer anderen zu erklären.
In der ganzen Weltliteratur gibt es nichts Vergleichbares. Es ist völlig undenkbar solch ein Buch künstlich herzustellen.
Die Bibel ist Gottes Werk!
Wie geschieht Inspiration?
Wie kamen nun Männer wie Mose, Daniel, Johannes oder Petrus dazu, diese Bücher zu schreiben, die später die Bibel bilden sollten?
Die Antwort ist nicht schwer: Gott gab ihnen den Auftrag dazu. Entweder befahl er es ihnen direkt, oder er machte es ihnen durch die Umstände klar. Zum Beispiel sagte Gott zu Johannes: "Was du siehst, schreibe in ein Buch...". Andererseits war es z.B. bei Paulus so, daß er erschreckende Nachrichten vom geistlichen Zustand der Gemeinden Galatiens bekam. Dadurch wurde ihm klar, daß er ihnen unbedingt schreiben mußte. Bei dem Arzt und Historiker Lukas wiederum war es das Verlangen seinen Bekannten Theophilus von der Zuverlässigkeit der erhaltenen Überlieferung zu überzeugen, was Gott benutzte. Aus dem oben Gesagten wird schon deutlich, daß wir uns Inspiration nicht allzu mechanisch vorstellen dürfen. Die Heilige Schrift zeigt, daß Gott niemals den Verstand eines Menschen ausschaltet oder seine Persönlichkeit vergewaltigt. Immer achtet er den freien Willen seiner Diener.
Deshalb waren die biblischen Verfasser auch keine willenlosen "Diktierautomaten", sondern freie, aber von Gott geführte Persönlichkeiten. Gottes Geist hat sie in ihrer Niederschrift bis in die Wortwahl hinein geleitet - ohne sie zu vergewaltigen. Und gerade das ist das Wunder der Heiligen Schrift.
Die Verfasser waren beim Niederschreiben nicht in Extase, so daß sie etwa ohne zu denken hastig die Worte aufs Papier bringen mußten, die ihnen eine himmlische Stimme vorflüsterte. Das wäre eine rein mechanische Inspiration, die völlige Gleichförmigkeit aller biblischen Schriften zur Folge haben müßte. Das ist aber - wie sich jeder durch gründliches Bibellesen selbst überzeugen kann - nicht der Fall.
Sie schrieben aus dem Gedächtnis, unter dem Eindruck von Dingen, die sie gesehen, gehört und erlebt hatten. Aber bei allen Überlegungen wurden sie von Gottes Geist getragen und geführt.
Wie kam es nun, daß wir genau diese Bücher und nicht andere in der Bibel vorfinden?
Für manche ist das scheinbar ganz leicht zu beantworten: Da haben sich irgendwann führende Leute zusammengesetzt und überlegt, welche Bücher man am besten gebrauchen könne. Dann hätten sie beschlossen, diesen Schriften einen göttlichen Charakter zuzubilligen und ihre allgemeine Anerkennung zu fordern.
In Wirklichkeit war es genau umgekehrt. Nicht die Kirche schuf den Kanon (Liste aller Bücher mit göttlicher Autorität), sondern letzlich Gott. Die Kirche konnte nur anerkennen, was inspiriert war. Das Volk Gottes mußte also herausfinden, welche Bücher von Gott eingegeben waren und welche nicht.
Bei manchen Schriften war das recht einfach. Ihr göttlicher Charakter ist ganz offensichtlich. Schon unmittelbar nach ihrer ersten Niederschrift galten sie als maßgebende Autoritäten für Glauben und Leben. So war es z.B. bei den Mosebüchern, die dementsprechend auch im Heiligtum des Volkes Israel aufbewahrt wurden. Aber es gab andere Schriften, bei denen diese Frage nicht so einfach zu beantworten war.
Nach der Zerstöung Jerusalems und des Tempels im Jahr 70 n.Chr. trafen sich in Jamnia an der Küste Israels einige Rabbis, um sich dort hauptsächlich mit ihren eigenen Überlieferungen und dem Text des alttestamentlichen Kanon auseinanderzusetzen. Beträchtliche Zeit brauchten sie, um zu klären, welche kanonische Anerkennung den Büchern "Sprüche", "Prediger", "Hoheslied" und "Esther" zukäme. Denn diesen Schriften war die Inspriation nicht auf den ersten Blick anzusehen. Verschiedene Gründe sprachen sogar gegen sie (z.B. kommt in "Esther" der Name Gottes kein einziges Mal vor).
Aber das Ergebnis der Jamnia-Debatten war die entschlossene Anerkennung dieser Bücher als Heilige Schrift.
Als um das Jahr 100 n.Chr. das letzte der von Gott eingegebenen Bücher geschrieben wurde, waren die anderen inspirierten Schriften alle schon im gottesdienstlichen Gebrauch - aber leider auch andere. So las man in verschiedenen Gemeinden neben den Briefen des Paulus z.B. auch die zwei Clemensbriefe oder den "Hirt des Hermas" und andere.
Daraus wird deutlich, daß der Prozeß der Kanonbildung mehr ein Auslese-, als ein Sammlungsprozeß war.
Es ist tatsächlich ein erstaunliches Geschehen, das sich damals abspielte: alle von Gott eingegebenen Schriften wurden unter dem stillem Einfluß des Heiligen Geistes von der ganzen Christenheit angenommen. Diese Sammlung und Auslese erfolgte in einer Atmosphäre ungewöhnlicher Freiheit und gegenseitiger Achtung. Es gab deshalb weder Federkrieg noch Bannfluch.
Mit dem Osterbrief des Kirchenvaters Athanasius 367 n.Chr. war der Prozeß der Kanonbildung praktisch beendet.
So ist die Heilige Schrift auch heute höchste Autorität für unseren Glauben und Leben - nicht weil ein Konzil oder sonst eine menschliche Macht dahinter steht, sondern weil der lebendige Gott selbst ihr diese Vollmacht erteilt.
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